Liebe Reichelsheimerinnen und Reichelsheimer,

mit großer Sorge beobachten wir alle, die derzeitigen weltpolitischen Entwicklungen, die der schreckliche Angriff auf die Ukraine hervorgerufen hat.

Polen ist mit seiner unmittelbaren Nähe zur Ukraine als Nachbarland die erste Anlaufstation der geflüchteten Menschen. Bereits über 1 Million Ukrainer haben dort Schutz vor dem Krieg in ihrer Heimat gesucht.

Reichelsheim, als einzige Gemeinde im Odenwaldkreis mit einer polnischen Partnerstadt, steht derzeit über die erste Vorsitzende des deutsch-polnischen Freundeskreises, Frau Eva Eisenhauer, in engem Austausch mit Jablonka, seiner Partnerstadt im Süden Polens. Aktuell wird dort etwa 300 Menschen aus der Ukreine, deren Grenze nur 270 km östlich verläuft, Zuflicht gewährt. Die Zahl der Flüchtlinge ist steigend. Bereits 2016 während der Krim-Krise wurden in Jablonka viele ukrainische Kinder aufgenommen.

Unsere Städtepartnerschaft ist seit über 13 Jahren geprägt von Freunschaft und einer engen europäischen Zusammenarbeit. Freunde stehen einander bei, helfen einander, unterstützen sich gegenseitig.

So können und wollen wir in dieser schlimmen Situation nicht nur pro forma Solidaritätsbekundungen abgeben, sondern Jablonka bei der Bewältigung dieser organisatorischen und logistischen Kraftanstrengung im Rahmen usnerer Möglichkeiten unterstützen.

Wir bitten Sie daher um Geldspenden an den Freundeskreis Reichelsheim Jablonka e.V., um notwendige Hilfsgüter wie beispielsweise Reinigungsmittel und Hygieneartikel und mehr, welche von unserer Partnerschaft angefragt wurden, besorgen zu können.

Der Freundeskreis wird sich um den Transport der beschafften Artikel in unsere Partnerstadt nach Polen kümmern.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie gerne die 1. Vorsitzende des Freundeskreises, Frau Eva Eisenhauer, E-Mail: e080254@gmail.com

Spendenkonto:
Freundeskreis Reichelsheim-Jablonka e.V.
Verwendungszweck: Jablonka Ukraine-Krise
IBAN DE 37 5086 3513 0003 6282 13

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass Spenden bis 300 Euro direkt mit dem Überweisungsträger gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden können.

Ich danke allen, die mithelfen und sich solidarisch mit den Menschen in und aus der Ukraine zeigen. Lassen Sie uns gemeinsam als Europäer und als Freunde für die vom Krieg betroffenen Menschen da sein.

Ihr Bürgermeister
Stefan Lopinsky