Liebe Reichelsheimerinnen und Reichelsheimer,

mit viel Arbeit und Engagement wurde ihn diesem Jahr die Freibadsaison durchgeführt. Vorbereitunge in den Bädern sowie die Coronaregeln vergrößerten den Organisationsaufwand, den wir, bedingt durch das deutsche Arbeitszeitgesetz, die Sicherheitsvorschriften in den Bädern und die lange Dienstzeiten, in den Sommermonaten ohnehin haben.

Aufgrund der Dienstzeiten und der gesetzlichen Vorschriften ist es in den letzten Jahren auch unumgänglich, dass wir und beim Aufsichtspersonal einiger Leiharbeit-Fachkräfte bedienen.

Inzwischen sind nach der Beendigungen der Fraibadsaison die Jahresabrechnungen für die beiden Bäder erstellt worden. Leider mit sehr ernüchternden Zahlen.

So wurden die im Jahresabschluss 209 festgestellten Eintrittsgelder in Höhe von 100.312 Euro, aufgeteilt nach Reichelsheim mit rund 75.000 Euro und in Beerfurth mit 25.000 Euro, die wir gerne wieder erziehlt hätten, fast halbiert. 2018 wurden die 100.312 Euro Einnahmen an Eintrittsgelder sogar noch übertroffen.

In 2021 beliefen sich die Einnahmen im Freibad Reichelsheim auf 9.853 Euro und im Freibad Beerfurth auf 3.965 Euro. Allein die oben beschriebenen Leihkräfte haben uns in diesem Jahr 33.079,62 Euro gekostet. Selbst vor dem Hintergrund von Corona und einem mittelmäßigen Sommer sind diese Zahlen sehr ernüchternd.

Unser Bauhof war im Bereich des Fußweges von der Reichenberghalle zur Ortsmitte aktiv und unterstützte die Umweltberatung des Abwasserverbandes Obere Gersprenz beim Anlegen einer Insektentränke am Treppenaufgang. Die zentrale Aktion der Umweltberatung wird vom Bundesamt für Naturschutz und dem Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz gefördert.

Eine Schale gefüllt mit Steinen und Wasser soll den Insekten als Landesplatz und zur Wasseraufnahme dienen. Außer ihren Durst, können die kleinen Sechsbeiner im nächsten Jahr ihren Hunger stillen.  Neben einer Pflanzung von einigen Wildblumen wurde eine Blumenmischung ausgesät und ca. 250 Zwiebeln (Wildtulpe, Krokussee, Traubenhyazinten und Narzissen) gepflanzt. Für die bodennistenden Insektenarten wird eine Fläche des sandigen Bodens frei bleiben. Das Totholz bietet weitere Nistmöglichkeiten. Ich bin gespannt, wie sich dieser Bereicch im Frühjahr entwickeln wird.

Ihr Bürgermeister
Stefan Lopinsky